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Pressestimmen

König UBU featuring Craque (R: Jacob Höhne, Premiere 2017)
Regisseur Jakob Höhne findet einen sicheren Rhythmus, den herrschenden Wahnsinn (der der Wahnsinn von Herrschaft überhaupt zu sein scheint!) von innen her, Blick für Blick, Ton für Ton bloßzustellen. Was sich darbietet, ist die Aussicht in den von immer gleichen Kobolden bevölkerten Bauch der Machtmaschine.
       Neues Deutschland, 03.02.2017

Für die DarstellerInnen ist es ein einziges Rennen, Kriechen, Sterben, Schreien – und Singen. Es ist eine atemlose, manchmal gewalttätige, manchmal sogar komische Adaption von „Ubu roi“. Chapeau RambaZamba!
      taz, 01.02.2017

DADA-Diven (R: Gisela Höhne, Premiere 2016)
Am Ende staunt man nicht nur über das, was dabei auf der Bühne passiert, an Nuancierungsmöglichkeiten, Bedeutungsverschiebungen, Erleuchtungen, wie Verdunkelungen – sondern auch über sich selbst, wie man hier zuschauend Teil des suggestiven Spiels mit den Elementarmöglichkeiten des Lebens wird.
      Neues Deutschland, 29.11.2016

Der gute Mensch von Downtown / Premiere am 12.2.2016
Höhnes Projekt entfaltet seine Stärke in winzigen verbalen Volten. Aphorismen zucken wie ein Wetterleuchten: "Die Welt geht auseinander wie ein fauler Fisch. Wir wollen sie nicht einbalsamieren." Einzelauftritte bezaubern: Jan-Patrick Kern als grunzender Monteur, der die "guten Menschen" zur Kasse bitte - groß!
      Nachtkritik, 13.2.2016

Der gute Mensch von Downtown / Premiere am 12.2.2016
Es ist dies eine ungemein unterhaltsame, immer wieder auch anrührende, schauspielerisch zu einem eigenen überzeugenden Stil führende Inszenierung. Eben einfach gutes Theater.
      Deutsche Bühne, am 15.2.2016

Der gute Mensch von Downtown /Premiere am 12.2.2016
Wunderbar fügt sich die Anti-Diva (Eva Mattes) in die Gruppe ein und scheint die unvertraute, weil unpsychologische Art der Darstellung richtig zu genießen.
      Berliner Zeitung, 15.2.2016

Endspiel / Premiere am 20.6.2015
Jacob Höhnes Inszenierung von Becketts Endspiel besticht durch Sven Normann als Hamm. Man möchte fast glauben, einzig ihn hätte Beckett vor Augen gehabt, als er die Rolle des gelähmten Blinden konzipierte.
      Junge Welt, am 30.6.2015

Philoktet / Premiere am 18.6.2014
Keinerlei Überspieltheit, keine Manierismen, keinerlei Eitelkeit, nur Ringen um den adäquaten Ausdruck großer Gefühle. Leid und Hass, Erfahrungen von Ungerechtigkeit und Gewalt.
     Junge Welt, am 25.6.2014

Nur ein Wimpernschlag / Premiere am 20.6.2013
Nur ein Wimpernschlag ist ein körperliches Stück. Die Schauspieler füllen die Bühne mit unglaublicher somatischer Präsenz. In den zahlreichen Tanzszenen sprechen die Körper den Subtext.
     Der Freitag, am 27.6.2013

Am liebsten zu dritt / Premiere am 7.2.2013
Mal humorvoll und mit viel Temperament, mal romantisch und zärtlich sind diese Szenen allmählicher Annäherung gezeichnet, aber nie voyeuristisch oder gar peinlich.
     Neues Deutschland, am 6.6.2013

Jahreszeiten / Premiere am 2.11.2012
Ein Illusionstheater, das die Natur – auch die der Schauspieler − in Schönheit transformiert.
     Berliner Zeitung, am 23.11.2012

Mit 200 Sachen ins Meer / Premiere am 21.4.2012
Biografische Fragmente strukturieren die gut zweistündige, famos kurzweilige Aufführung, die Gesangs- und Musikeinlagen steigern sich dabei zu großen Eruptionen oder implodieren in stillen, ergreifend schönen Momenten: immer stimmig aus der Situation heraus.
     Prenzlauer Berg Nachrichten, am 21.6.2012

Lost Love Lost oder Lasst mich den Löwen auch noch spielen! / Premiere am 15.12.2011
Das Schöne: Hier geht es immer um alles. Die halbe Kraft reicht nicht. Was einmal leuchten soll, verbraucht nicht nur Energie, sondern erzeugt sie auch. Viele der Schauspieler haben das Down-Syndrom wie Gisela Höhnes Sohn Moritz. Lange Textpassagen sind unmöglich, das zwingt zur Konzentration auf das Notwendige. Alle sind mit unbedingtem Ernst beim Spiel. Wer nach dem Ethos des Schauspielers in marktkonformen Zeiten sucht, wird hier fündig.
     Theater der Zeit, 02.2012

Lost Love Lost oder Lasst mich den Löwen auch noch spielen! / Premiere am 15.12.2011
Natürlich, es gibt viele wunderbare Gruppenszenen, magische Bilder und (mindestens) eine unwiderstehliche Liebesgeschichte, die von der Unmittelbarkeit und dem besonderen Humor der Darsteller leben – doch das, was einem vor allem in Erinnerung bleibt, ist Prosperos hilfloses Wüten. Es ist von einer kreatürlichen Wucht und zeigt, was RambaZamba auch kann. Unversöhnlich sein.
     Der Tagesspiegel, am 30.12.2011

 „…und sind wir selber Götter - Die Winterreise“ / Premiere am 24.9.2009
Spielwütig – so könnte man die Darsteller des Berliner Theaters RambaZamba wohl am besten beschreiben. Das erfolgreiche Ensemble vom Prenzlauer Berg ist bekannt für seine fantasievolle und höchst professionelle Theaterarbeit mit behinderten und nicht behinderten Darstellern.
     Frankfurter Rundschau, am 17.9.2009

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